Training Sozialer Kompetenzen
Es existiert keine allgemein gültige Definition für "Soziale Kompetenz".
Wir verstehen in Anlehnung an das Modell von Hinsch und Pfingsten (2002) unter sozial kompetentem Verhalten, dass die vier Verhaltensdimensionen "Durchsetzen", "Beziehung aufbauen und halten", "Regeln aushandeln" und "um Sympathie werben" beherrscht und situationsadäquat eingesetzt werden können.
Ziele:
Die Teilnehmer dieses Trainings lernen, ihr eigenes Verhalten zu beurteilen und dabei ihre Wirkung auf den Gesprächspartner zu verstehen. Sie werden sich intensiv mit den Themen persönliche Neigungen und Feedback auseinandersetzen und systematisch lernen, ihr Verhalten und ihre Vorgehensweise unmittelbar am Gegenüber und den situativen Gegebenheiten auszurichten.

Inhalte:
Der Trainingsablauf ist durch Rollenspiele und immer wiederkehrende Reflexionsphasen gekennzeichnet. Die Rollenspiele werden zu individuell erarbeiteten Situationen durchgeführt.
- Reflexion eigener Einstellungen und Verhaltensweisen
- Wie gestalte ich eine Beziehung?
- Souveränes Auftreten in schwierigen Situationen trainieren
- Kontaktaufnahmen praktisch erproben
- Forderungen durchsetzen lernen
- Reflexion und Feedback zum gezeigten Verhalten
Methoden:
Anhand von Kurzvorträgen, Kleingruppenarbeiten, Rollenspielen und praktischen Übungen zur Reflexion persönlicher Einstellungen und Verhaltensweisen werden die Trainingsinhalte anschaulich, lebhaft und praxisnah vermittelt.
Charakteristisch für die Rollenspiele innerhalb des Trainings für Soziale Kompetenz sind folgende Punkte:
- Jeder Teilnehmer kann seine individuellen Rollenspiele entwickeln und entwickeln lassen.
- Durch die Vergabe von Rollen an andere Teilnehmer kann auch die Möglichkeit des Modelllernens genutzt werden.
- Alle Rollenspiele werden in der Kleingruppe durchgeführt.
- Ein Videofeedback erfolgt nach dem Rollenspiel.
Das Training bietet sich als Blockveranstaltung über zwei Tage bei Gruppengrößen von sechs bis acht Teilnehmern an.

