ReCall ? Die Absicherung des Praxistransfers

Seminare oder Trainings sollen Wissen und Ideen vermitteln, die sowohl die fachliche Qualifikation als auch die methodischen Fähigkeiten und Kompetenzen des Teilnehmers verbessern helfen. Im Training können neues Verhalten erlernt und gewohnte Verhaltensweisen kritisch reflektiert werden.

Das Feedback der Teilnehmer nach einem Training bestätigt meistens ein praxisbezogenes Vorgehen, den Zuwachs an Erkenntnissen und die Motivation, Verhalten im Arbeitsalltag verändern zu wollen. Ob das im Training neu Erlernte tatsächlich umgesetzt werden kann, hängt im Alltag von verschiedenen Faktoren ab.

Die wesentliche Aufgabe nach dem Training ist es, den Transfer des Erlernten in die Praxis zu sichern. Wie gut das gelingt, zeigt sich im Grad der Verhaltensänderung des Teilnehmers.

Wir bieten Ihnen die klassischen Methoden der Transfersicherung an:

  • Zusatztermine durch weitere Trainings
  • Treffen der Teilnehmer untereinander und Reflexion
  • Follow-up-Termine zur Reflexion des Erlernten
  • Zieldefinition und ?kontrolle durch den Vorgesetzen anhand definierter Arbeitskriterien

Dabei ist insbesondere die jeweilige Führungskraft gefordert sowohl ein optimales Umfeld für Veränderungen zu schaffen, als auch konsequent die Verbesserungen und nötigen Veränderungen zu belohnen. Das optimale Umfeld wird auch dadurch bestimmt, inwieweit der Vorgesetzte in die Ausrichtung und Entwicklung eines Trainings einbezogen wird. Dadurch können unternehmerische Ziele und individuelle Bedürfnisse des Teilnehmers gleichermaßen Berücksichtigung finden.

Neu: der ReCall

Wir bieten zur Unterstützung und als Absicherung des Praxistransfers die Möglichkeit an, durch ein ReCall ? das heißt ein persönliches Telefonat zwischen Trainer und Trainingsteilnehmer ? nachhaltig die positiven Trainingseffekte zu verstärken. Dieses Telefonat findet in der Regel drei bis sechs Monate nach dem Training statt und dauert zwischen 30 und 60 Minuten (je nach Absprache).

Inhaltlich haben die Angerufenen die Chance, Fragen, persönliche Anliegen und Unsicherheiten anzusprechen und sich wiederholt Unterstützung des Trainers zum Trainingsthema einzuholen. Des Weiteren sprechen Trainer und Trainee über Probleme bei der Umsetzung des neu Erlernten. Es können weitere Vereinbarungen getroffen oder auch persönliche Erfahrungen kritisch reflektiert werden.

Einen wichtigen Beitrag stellen die inhaltlichen Fragen des Trainers dar. Diese sind aus den Trainingsinhalten abgeleitet und dienen sowohl dem Trainer als auch dem Trainee als Indiz für die Verinnerlichung des neu Erlernten. Im Regelfall senden wir diese Fragen den Trainees im Vorfeld des ReCall als Vorbereitungsmöglichkeit zu, auch um nicht den Eindruck eines "Schultests" entstehen zu lassen.

Unsere Erfahrungen zeigen, dass dieses Instrument sehr individuell einsetzbar ist. Es leistet einen wesentlichen Beitrag, um zurückliegende Trainings aufzuarbeiten und Anreize zur Umsetzung und Veränderung von Verhaltensweisen im Arbeitsalltag zu bieten.

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CAROLIN WEISE

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